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Neustädter Nachwuchs begeisterte beim Fohlenfrühling über 1000 Besucher

Das abwechslungsreiche Rahmenprogramm bot die ganze Bandbreite der Tätigkeitsfelder des Gestütes.  Der 225 Jahre züchterischen Tradition Rechnung tragend, wurde das Fest rund um den Neustädter Nachwuchs natürlich auch mit einem der edlen Stammväter eröffnet. An der starken Hand von GW Michael Düsedau bot der lackschwarze Hengst Zansibar einen imposanten Anblick. Und natürlich war es kein Zufall, dass es ein Fohlen dieses Hengstes war, das am Nachmittag seinen ersten Publikumsauftritt hatte. Um 15 Uhr war es so weit, die Geschäftsführerin Regine Ebert bat die Gäste eine Gasse zu bilden um die Gestütsstute Pasadena samt Stutfohlen zur Taufe auf den Paradeweg Willkommen zu heißen. Zuvor hatten die Gäste per Stimmzettel einen aus vier durch pro agro vorgeschlagenen Namen für das Fohlen gewählt. Feierlich und mit einem Glas Sekt taufe Frau Ebert das Fohlen auf den Namen Philline und wünschte dem quietsch-fidelen Nachwuchs viel Glück und eine erfolgreiche Sportkarriere.

Aber auch die Dressur- und Springvorführungen der Neustädter Auszubildenden sowie die akrobatischen Hebefiguren der Voltis zogen die Besucher während des vierstündigen Programms in den Bann. Es wurde geritten, gerannt und laut gelacht. Der Andrang beim Ponnyreiten schien zeitweise unerschöpflich und auch ihre hölzernen Verwandten, die Steckenpferde, kamen angesichts der zahlreichen Starternennungen ganz schön ins Schwitzen. Über eine ebensolche Begeisterung wie hohen Andrang freute sich auch Revierförster Roland Protz, der zur Endeckungs-Kremserfahrt in den Gestütswald geladen hatte. Persönliche Führungen mit Landstallmeister Dr. Jürgen Müller und Liegenschaftsmanager Kristian Kirsch sowie stündliche Kremserfahrten über das Gestütsgelände waren ebenso kleine Highlights für die interessierten Besucher.

Dieser Euphorie nicht genug, war das Clownsduo Tackie & Noisly ein echter Publikumsmagnet und Spaßgarant. Mit minimalistischer Requisite aber umso größerer Komik und schauspielerischem Können verzauberten Sie das gesamte Publikum.

Auch am Sonntag riss der Besucherstrom ins Hauptgestüt nicht ab. Zahlreiche Teilnehmer der Aktion 48-Stunden-Kleblattregion ließen sich diesen Haltepunkt mit Gestütsführung und Kremserfahrt nicht entgehen.

Spannendes Steckenpferdrennen auf dem Paradeweg vor dem Landstallmeisterhaus ©Björn Schroeder