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Neues Gesicht in Neustadt (Dosse)

Seit dem 1. Oktober ist Alexandra Lotz in der Stiftung Brandenburgisches Haupt- und Landgestüt Neustadt (Dosse) Ansprechpartnerin für Öffentlichkeitsarbeit, Besucher- und Veranstaltungsmanagement. Die Wahl-Brandenburgerin ist in der Szene keine Unbekannte. In den vergangenen Jahren hat sie die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit im Baden-Württembergischen Haupt- und Landgestüt Marbach unterstützt und die Geschäftsstelle des Netzwerks der europäischen Staatsgestüte (ESSA) geleitet. Neustadt zählte von Beginn an zu den Mitgliedern, 2010 fand die jährliche Konferenz der Gestütsleiter an der Dosse statt.

 

Alexandra Lotz am Denkmal für Poesie und Poetin

Foto: Linda Wendel

In ihrer Heimatstadt Wiesbaden engagiert sich die passionierte Pferdefrau in der Organisation des renommierten Internationalen PfingstTurniers. Erste Kontakte nach Brandenburg knüpfte sie bereits vor 15 Jahren für ihr Innenarchitektur-Studium mit Schwerpunkt in der Denkmalpflege. Ihre Diplomarbeit schrieb sie über die Gebäude des Hauptgestüts, nun hat sie ihren Arbeitsplatz im inzwischen restaurierten Landstallmeisterhaus.

Es ist eine Rückkehr nach Brandenburg, denn akademische Meriten im Kulturerbe-Bereich sammelte Alexandra Lotz an der Technischen Universität in Cottbus. Dort absolvierte sie zwei Masterstudiengänge zum Umgang mit historischer Bausubstanz und zum Management des UNESCO-Welterbes. Dazu kamen Auslandssemester in Australien und den USA, Workshops im Welterbe-Zentrum und ein Praktikum in der Zentrale des internationalen Rats für Denkmalpflege (ICOMOS) in Paris. Die Vermittlung der kulturellen Bedeutung des Pferdes und der traditionellen Zuchtstätten sind die großen Themen der Kulturerbe-Managerin. Wo sollte dies besser gelingen als in Neustadt (Dosse)?